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Segelflug - Startarten

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F-Schlepp von unten

Startarten, um ein Segelflugzeug in die Luft zu bringen

Da Segelflugzeuge keinen eigenen Antrieb besitzen, müssen sie mit Hilfsmitteln in die Luft geschleppt werden. Im Segelflugsport sind zwei verschiedene Arten üblich. Während der Windenstart eine preiswerte Methode darstellt, um in die Luft zu kommen und besonders in der Ausbildung genutzt wird, um das Starten und Landen zu üben, wird der Flugzeugschlepp dazu verwendet, das Segelflugzeug direkt in die Thermik (warme Aufwinde ) zu schleppen, um Streckenflüge durchführen zu können.

F-Schlepp aus dem Cockpit

F-Schlepp (Flugzeugschlepp)

Zum einen können sie mit Hilfe eines Motorflugzeuges oder mit Hilfe eines Motorseglers in die Luft geschleppt werden. Dies wird als Flugzeugschlepp (kurz F-Schlepp) bezeichnet. Dabei wird der Segler mit Hilfe eines etwa 50 m langen Seils hinter der Schleppmaschine hergezogen und auf Höhe gebracht. Nach dem Ausklinken des Segelflugzeuges wird das Schleppseil mit Hilfe einer Winde, die im Rumpf der Schleppmaschine untergebracht ist, eingezogen.

Schleppmaschine des Aero Club Coburg

Als Schleppmaschine hat die Segelflugabteilung des Aero Club Coburg eine Robin DR400 Remoqeur im Einsatz. Dieses viersitzige französische Modell hat einen amerikanischen Avco Lycoming (Typ O 360 A) 4 Zylinder Boxermotor mit 180 PS (Vergasermotor). Das Flugzeug ist mit einem starren Vierblatt-Propeller von Hoffmann ausgerüstet, der speziell dafür ausgelegt ist, beste Steigwerte, die für das Schleppen von Segelflugzeugen besonders wichtig sind, zu erreichen. Dies geht allerdings auf Kosten der Geschwindigkeit im Reiseflug, die etwa 170 bis 180 km/h beträgt. Der Tank faßt 110 Liter Avgas. Da das Flugzeug in sog. Gemischtbauweise gebaut wurde und hauptsächlich aus Holz und Leinwand besteht, beträgt das max. Abfluggewicht 1000 kg. Die Spannweite mißt 8,72 m, die Gesamtlänge 6,96 m und die Gesamthöhe 2,23 m. Die Maschine kann neben dem Schleppen auch als Rundflugmaschine eingesetzt werden und ist mit den modernsten zur Zeit verfügbaren Schallschutzeinrichtungen ausgestattet. Dies gewährleistet ein Minimum an Lärm für die umliegenden Gemeinden und Anwohner. Der Aero Club ist trotzdem ständig bemüht, seine Flugzeuge mit den neuesten Techniken zur Lärmreduzierung, die auf dem Zubehörmarkt zu bekommen sind, auszustatten. Die Maschine ist mit einer sog. Seileinzugsvorrichtung ausgerüstet. Damit wird das etwa 50 m lange Schleppseil mittels einer Seilwinde nach dem Ausklinken des Seglers in den Rumpf eingezogen. Dies macht Anflüge zum Abwurf des Schleppseils vor der Landung der Maschine überflüssig und trägt somit zur weiteren Lärmreduzierung bei.

Windenstart 2

Windenschlepp

Die andere Methode besteht darin, sich der Zugkraft einer motorgetriebenen Seilwinde zu bedienen, die entweder auf ein LKW-Fahrgestell oder auf einen Anhänger montiert ist. Diese Startart wird als Windenstart bezeichnet. Dabei wird der Segler mit Hilfe eines etwa 700 m langen Stahlseils, das durch die Winde beim Start auf eine Seiltrommel aufgewickelt wird, in die Luft gezogen. Das Prinzip ist mit dem Hochziehen eines Drachens vergleichbar. Überfliegt das Segelflugzeug die Winde, klinkt das Seil automatisch aus und fällt per Fallschirm auf den Boden zurück

Neue Winde

Im Frühjahr 2003 hat die Segelflugsparte eine neue Winde bekommen. Diese hochmoderne, leistungsfähige und Lärm- und umweltschonende Winde hat die Sparte der freundlichen Spende von Max Stoschek zu verdanken. Sie stammt vom britischen Hersteller Skylaunch Diese Winde ist mit einer Doppeltrommel ausgerüstet und ist dadurch und auf Grund Ihres modernen Triebwerkes extrem leistungsfähig. Ausgerüstet ist sie mit einem GM Marine Power V8 Motor, der mit Propangas betrieben wird. Die Leistung beträgt 414 PS. Die Winde hat ein Gesamtmasse im betriebsbereiten Zustand von 3,2 t.

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Airshow 2009:
Die Galerien mit über 1000 Bildern zur Airshow sind online

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Treffen der Bayerischen Landesjugend
am 02.und 03. Oktober 2010
Homepage Laju2010.de

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